fakten und cannabis 2013

unter drogentote oder rausgifttote, bezeichnet man totesfälle in zusammenhang mit illegalen drogen. wobei hier nicht opfer von legalen drogen ( zb. tabak oder alkohol ) dazu gezählt werden. so lassen sich in einer statistik, in bezug zu deutschland, folgende zahlen festhalten:

deutschland 2011

110.000 tote durch tabakrauchen

70.000 tote in zusammenhang mit alkoholmissbrauch

1.000 tote durch illegalen drogenmissbrauch ( dies enthält alle illegalen drogen )

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canabais !!??!!

ca. 77 millionen in europa haben cannabis schon einmal probiert. davon 15 millionen erst letztes jahr. ca. 3 millionen sind dauerkonsumenten und davon wiederum zeigen ca. 30 bis 40%, schädigungen oder schwerstes suchverhalten. in direktem zusammenhang mit cannabiskonsum sind derzeit keine toten zu beklagen. jedoch gib es ernst zunehmende psychische schädigungen, vorrübergehend bis dauerhafter natur. vor allem jugendliche, zwischen 10 und 18 jahren, die ein starkes kiffer – konsumverhalten betreiben. cannabis bewirkt keine körperliche abhängigkeit bzw. suchtverhalten, jedoch ist eine psychische abhängikeitsgefahr gegeben. übermässiger cannabiskonsum hat auch eine negative auswirkung auf das gehirn. vor allem bei jugendlichen, da sie sich in der entwicklungsphase befinden. da man cannabis, bzw das THC – Tetrahydrocannabinol, hauptsächlich durch kiffen, sprich rauchen, konsumiert, kommen noch die schädigungen dazu, die auch bei tabakkonsum mit ein hergehen.

 

Nun zum positiven aspekt des cannabis:

die verwendung von cannabis als arzneimittel hat eine jahrtausendealte tradition. die ältersten hinweise für medizinische verwendung, gibt es aus dem hause des chinesischen kaisers shen nung ( shennong ) ca. 5000 v.chr. ca. 2737 v.chr., in zusammenhang mit beriberi, verstopfung, frauenkrankheiten, gicht, malaria, rheumatismus und geistesabwesenheit, überliefert durch den ältersten heilpflanzenkompendium des shennong ben cao jing, wurde dies schriftlich festgehalten.

auch fand man hinweise aus dem papyrus ebers, 3500 jahre alter papyrus, bei medizinischer anwendung für zehennagel.

auch hildegard von bingen ( 1098 – 1179 ), soll nach überlieferungen, hanf als medizin, in ihren schriften erwähnt haben.

in der europäischen schulmedizin, fand cannabis den einzug 1839, durch einen veröffentlichten bericht des irischen arztes william brooks o´shaughnessy ( 1809 – 1890 ). der die wirkungen, schmerzstillend; krampflösend; muskelentspannend; bei verwendung von cannabis indica, feststellte. so wurde auch durch seine beobachtungen und studien mit cannabis indica, der einsatz bei rheuma, cholera und tetanus empfohlen.

In der heutigen modernen medizin hat man die positive wirkung von hanf bzw. seiner inhaltsstoffe wieder entdeckt. so gibt es sehr positive erfahrungsberichte und studien bei spastizität im zusammenhang mit multipler sklerose, spastischen lähmungen, übelkeit und erbrechen im zusammenhang mit chemo – und strahlentherapie, bei krebserkrankungen und in der HIV – medikation, chronischen neuropathischen schmerzen, tourette – syndrom und in der palliativen behandlung von krebs und AIDS.

 

 

möchte nun diesen blog schliessen mit einer persönlichen anmerkung: „nicht immer hat der recht, der das recht auf seiner seite hat. bewahren wir uns doch ein offenes, unvoreingenommenes blickfeld, den dann liegt uns die ganze vielfalt dieser natur zu füssen. und missbrauch ist immer NEGATIV, egal mit welcher substanz wir experimentieren.“

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